Komposter zersetzt pflanzliche Abfälle
Wir produzieren täglich jede Menge Bioabfall. Mit einem Komposter lässt sich dieser sinnvoll und umweltfreundlich verwerten.
Gewinnung von Komposterde
Ob Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder welke Blume: Im Haus und im Garten entstehen jede Menge Bioabfälle. Bei den meisten landet der Kompost in der braunen Tonne, wer jedoch einen Garten oder großzügig geschnittenen Balkon hat, für den bietet es sich an, einen eigenen Komposter aufzustellen. Dadurch leistet man nicht nur einen Beitrag für die Umwelt, sondern kann auf diese Weise auch nährstoffreiche Komposterde selbst herstellen.
Offene und geschlossene Modelle
Beim Kompostieren zersetzen Bakterien und Pilze die organischen Materialien der Bioabfälle. Dabei werden wasserlösliche Mineralstoffe wie Nitrit, Ammoniumsalz, Phosphat und Kalium freigesetzt, welche sich perfekt als Düngemittel eignen. Die Kompostierung ist ein langatmiger Prozess, durch einen entsprechenden Komposter lässt sich das beschleunigen. Es gibt verschiedene Arten von Kompostern. Generell unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Modellen. Erstere lassen sich wiederum in Einkammer-Komposter und solche mit Kammersystemen differenzieren. Bei den geschlossenen Modellen kann zwischen Schnell- und Thermokompostern gewählt werden. Einen Vergleich verschiedener Komposter und weitere Informationen zur Anschaffung findest Du auf www.kompka.de .
Merkmale und Preis
Der größte Nachteil an der eigenen Kompostanlage ist der üble Geruch, den ein solcher Haufen besonders an warmen Sommertagen verbreitet. Abhilfe kann bereits ein Deckel auf dem Komposter schaffen, der bei geschlossenen Modellen ohnehin vorhanden ist. Auch andere Faktoren wie Fassungsvermögen und Material des Behälters spielen beim Kauf eine wichtige Rolle. Das Volumen liegt bei gängigen Modellen zwischen 300 und 800 Litern. Die meisten Komposter sind aus Kunststoff, Metall oder Holz hergestellt. Entscheidungsrelevant für den Kauf ist ebenfalls der Preis: Für Markenmodelle musst Du meist etwas tiefer in die Tasche greifen, günstigere Modelle bekommst Du schon ab etwa 50 Euro.